Formen des Gedenkens

Fr, 27. September 2013
Beginn: 19:30 Uhr

Foto Stolpersteine in Landshut
Foto: Harry Zdera, Landshut

Stolpersteine zur Erinnerung an jüdische Mitbürger
in Landshut

Freitag, 27. September, 19.30 Uhr
Eintritt 10,- | ermäßigt 5,- | Anmeldung erwünscht

Konzert:
Valeriya Shishkova und Di Vanderer

„a teyl vun dir – a teyl vun mir / eine Hälfte von dir – eine Hälfte von mir“

Jiddische Lieder und Klezmer
Valeriya Shishkova – Gesang, Gennadiy Nepomnjaschiy – Klarinette, Erik Varkentin – Klavier

Lesung:
Schülerinnen und Schüler von Landshuter Gymnasien lesen Gedichte und Texte u.a. von Paul Celan und Rose Ausländer.

Das in den neunziger Jahren von Gunter Demnig initiierte Projekt der Verlegung von „Stolpersteinen“ zur Erinnerung an im Nationalsozialismus verfolgte und umgebrachte Mitbürger hat sich mit bislang über 35.000 Steinen über zahlreiche Städte nicht allein in Deutschland und Österreich zum weltweit größten dezentralen Mahnmal entwickelt.

Über Jahrzehnte hat sich Fritz Koenig in vielen Werken mit unterschiedlichen Themen und Formen des Gedenkens befasst. Den inhaltlich unmittelbarsten Bezug haben seine Holocaust-Mahnmale – das in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen sowie sein prämiertes Modell der zentralen Gedenkstätte der ermordeten Juden Europas für Berlin.

Aufgrund dieses inhaltlichen Bezugs und im Zusammenhang mit der Verlegung weiterer „Stolpersteine“ in Landshut veranstaltet das Skulpturenmuseum in Kooperation mit dem Verein Stolpersteine für Landshut das Konzert mit Lesung.