Am Ende einer langen Reise...hat "The Sphere" ihren Platz gefunden. Themenführung

So, 04. Oktober 2015
Beginn: 11:00 Uhr

Foto: Toni Ott

Öffentliche Themenführung
Anmeldung erforderlich unter:
Tel: 0871/89021 oder skulpturenmuseum@landshut.de
Eintritt 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

 

Als wäre nichts passiert, steht das Modell der „Kugelkaryatide N. Y.“ in einem der Kabinette des Skulpturenmuseums im Hofberg – doch die Fotografien im Hintergrund dokumentieren die Zerstörung des World Trade Centers im Jahr 2001 und damit auch das Schicksal der Kugelkaryatide.

Durch die Terroranschläge vom 11. September veränderte sich die Wahrnehmung auf das Kunstwerk, das durch das Zusammenstürzen der beiden Gebäudetürme in Mitleidenschaft gezogen, aber nicht zerstört wurde, sodass es im Battery Park wieder aufgestellt werden konnte.

Es gibt wohl kaum ein Kunstwerk unserer Zeit, das derartig emotional aufgeladen ist wie „The Sphere“, wie die Amerikaner die Kugelkaryatide nennen, was der Skulptur eine herausragende Stellung in der Kunst und in der Gesellschaft einbringt.

Am Beginn stand jedoch eine Idee und ein Auftrag: Die Entstehung der „Großen Kugelkaryatide New York“ fällt in die späten 1960er und frühen 1970er Jahre. Zu dieser Zeit war Fritz Koenig in den USA als Künstler etabliert, sodass Minori Yamaski, der Architekt des World Trade Centers, den deutschen Bildhauer bat, eine Brunnenanlage für den Platz zwischen den beiden gerade im Bau befindlichen Türmen zu entwerfen.

Die Themenführung „Am Ende einer langen Reise ….. hat „The Sphere“ ihren Platz gefunden!“ beleuchtet die Kugelkaryatide aus unterschiedlichen Blickwinkeln und geht auf die Idee ebenso ein, wie auf die Entstehung und die Umsetzung dieses einzigartigen Kunstwerkes.