Fritz Koenig: Biografie

1924 geboren in Würzburg
1930–1942 Übersiedelung nach Landshut, dort Kindheit und Schulbesuch
1942–1945 Frontsoldat
1946–1952
 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Anton Hiller
1951 Frankreich-Stipendium
1952
 Auszeichnung als Teilnehmer am Wettbewerb "Der unbekannte politische Gefangene" in London
1957
 Stipendiat der Villa Massimo in Rom
1958
 XXIX. Biennale in Venedig. Skulpturpreis des Internationalen Liturgischen Instituts Rom
 Maternitas, deutscher Pavillon, Weltausstellung Brüssel
1959
 erste Einzelausstellung Galerie Günther Franke, Villa Stuck, München
documenta II, Kassel
1961 erste Einzelausstellung Galerie Staempfli, New York
Haus-, Werkstatt- und Stallbau in Ganslberg bei Landshut; Aufbau eines Vollblutarabergestüts
1964
 Berufung auf den Lehrstuhl für Plastisches Gestalten an der Architektur-Fakultät der Technischen Universität München

documenta III, Kassel
 XXXII. Biennale in Venedig
1967–1971
 Arbeit im Auftrag der Port Authority New York an der Brunnenanlage mit der Kugelkaryatide N.Y. für das World Trade Center, New York
1969
 Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München
1970
 Ausstellung der Zeichnungen in der Albrecht-Dürer-Gesellschaft, Nürnberg
1974
 Retrospektive in der Staatsgalerie Moderner Kunst München
1979
 Ausstellung in der gotischen Minoritenkirche der Städtischen Museen Regensburg
1983
 Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen
1988
 Ausstellung in der Neuen Pinakothek München
Werkschau "Memento" in Landshut
1989
 Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin
1992
 Ausstellung in der Galerie Pels-Leusden, Villa Grisebach, Berlin
1993
 Der Besitz von Prof. Fritz und Maria Koenig geht in Form einer Stiftung an die Stadt Landshut, die das Skulpturenmuseum im Hofberg errichtet
Bayerischer Maximiliansorden für Kunst und Wissenschaft
1995
 Mahnmal für die Opfer des Terroranschlages der Olympiade 1972 in München, Olympiapark
Großes Bundesverdienstkreuz
Eröffnung des Skulpturenmuseums im Hofberg, Landshut mit der Retrospektive "Fritz Koenig. Skulptur und Zeichnung 1942–1997"
2000
 Ausstellung "Mein Afrika. Die Sammlung Fritz Koenig" im Skulpturenmuseum im Hofberg, Landshut
2001
 Ausstellung im Museum Beelden aan Zee, Scheveningen, Niederlande
Auszeichnung "Pro Meritis Scientiae et Literarum", München

Auszeichnung "OBAG-Kulturpreis 2001", Regensburg

Am 11. September Zerstörung des World Trade Center, New York; die Kugelkaryatide N.Y. überlebt schwer beschädigt das Inferno
2002 Am 11. März Aufstellung der aus ground zero geborgenen Kugelkaryatide N.Y. als temporäres Mahnmal im Battery Park, New York
Ausstellung "Fritz Koenig. Zeichnungen ∙ Papierschnitte ∙ Kartonrelifs" im Skulpturenmuseum im Hofberg, Landshut
2004-2008
 Ausstellung "Fritz Koenig. Meine Arche Noah" im Skulpturenmuseum im Hofberg, Landshut
2008
 Ausstellung "Aufstellung" im Skulpturenmuseum im Hofberg, Landshut

Prof. Fritz Koenig lebt und arbeitet in Ganslberg bei Landshut
2010 Am 1. Oktober stirbt Maria Koenig
2012
Beschluss der Rückführung der "Kugelkaryatide N.Y." auf die Plaza des neu entstehenden World Trade Center, New York
Aufstellung der "Großen Blattfigur" im Prantlgarten vor dem Skulpturenmuseum
2013 Das Skulpturenmuseum im Hofberg feiert seinen 15. Geburtstag am 20. Juni mit der Eröffnung des Zweigmuseums in der Zisterzienserinnenabtei Seligentahl mit der Ausstellung "Fritz Koenig. Kultbild. Aus Werk und Sammlung"
2015 Aufstellung der "Flora III" im Prantlgarten vor dem Skulpturenmuseum
Fritz Koenig lebt und arbeitet in Ganslberg bei Landshut
2017 Fritz Koenig ist auf dem Ganslberg verstorben